9 lange Jahre hat sie gedauert die Jagd nach meinem Zielfisch! Gefühlte 1000 Nächte fischte ich an diesem See mit immer demselben Gedanken wo ist Mary? Viele Bekannte Karpfenangler hielten bei uns am Gewässer ihre Sitzungen ab und es wurden einige schöne Fische gefangen, aber immer und immer dieselbe Frage! Wo ist Mary…?

Am Mittwoch den 22.5.2013 packte ich gegen 11 Uhr mittags meine Sachen und fuhr ans Wasser. Nach langem Fußmarsch mit dem mal wieder völlig überladenen Trolley kam ich an meinem Zielort an. Schnell war das T-Rex Ultra aufgebaut und alle Sachen verstaut. Meine Plätze hatte ich 14 Tage vorgefüttert und meine Wahl viel hier auf die „Knoberry“ Kugeln aus der Centurion Range. Es war nun 13 Uhr und ich hatte die Fallen scharf. Durch den Kälteeinbruch ordnete ich meine Ruten in verschieden Tiefen. Die Eine an der ersten Kante an meiner Uferseite in 3,5 Metern und die Zweite an der nächsten Kante in 7,5 Metern. Der von mir gefütterte Spot hatte eine Größe von 20 mal 50 Metern und lag an einer Baumreihe. Nach ca. 4 Stunden meldete sich zum ersten Mal mein Bissanzeiger und ich konnte den ersten Fisch nach kurzer Zeit verbuchen. Kein wirklich großer mit 8 Kilo aber schön in Form und Farbe wahr er! Der Anfang war gemacht und das von mir eingebrachte Futter hat Wirkung gezeigt. Die Rute wurde wieder an ihren Bestimmungsort gebracht und eine Hand voll Kugeln flog hinter her. Dieser kleine Schuppi hatte in 3,5 Metern Wassertiefe gebissen.

Nach einer zünftigen Mahlzeit beschloss ich mich ein paar Stunden aufs Ohr zu legen, doch lange währte die Ruhe nicht. Es war genau 21.30 Uhr als die drei Meter Rute erneut ablief! Ein wirklich toller Drill begann der Fisch riss immer und immer wieder Schnur von der Rolle und zog ins Tiefe. Doch der Harken saß perfekt und ich konnte auch diesen Fisch sicher landen. Ich hob den Kescher an und merkte gleich, dass dieser Fisch einer der großen aus dem Gewässer sein musste. Die Waage bestätigte mir dieses und hielt bei 37 Pfund inne. Der Fisch wurde versorgt und die Rute erneut an ihren Platz gebracht. Die Nacht verlief Ruhig und der Morgen brach an, für diese Jahreszeit war es ungewöhnlich kalt und im Radio sprach man von „Mainnachten“ Ich konnte dieses nur bestätigen und kochte mir gegen diese kälte erst mal einen Kaffee. Es war bereits 9 Uhr, ich saß hinter den Ruten und innerlich hatte ich auf den Obligatorischen 8 Uhr Fisch gewartet. Naja der bleibt heute wohl aus dachte ich mir. Ok ist ja auch nicht schlimm war ich mit dem erreichten doch mehr als zufrieden.

Es war nun 9.30 Uhr und ein einzelner Ton aus meinem Bissanzeiger ertönte ruhe… zwei Minuten später lief sie dann doch ab es war die Rute in 7,5 Meter und wieder zog der Fisch in die Tiefe ohne Tempo, langsam ganz langsam ihn zu bremsen, keine Chance! 15 min dauerte der Drill. Immer und immer wieder zog er ins Tiefe Wasser bis ich ihn dann dennoch zur Landung überreden konnte! Der Gang zur Matte wahr mühevoll musste ich mit dem Fisch doch die Böschung hinauf, es lief mir kalt den Rücke runter ich wusste bereits das dieser die 20 Kilo hat! Bilder schossen mir durch den Kopf hatte dieser Fisch doch auch diese markante Narbe auf der Seite, ist es Mary? An der Matte angekommen musste es losgehen, wo ist die Waage ich werde gleich wahnsinnig! Gefunden endlich und? genau 46 Pf. … 23 Kilo, genau das Gewicht was Mary vor 9 Jahren auch hatte! Schnell wurde der Fisch abgelichtet. Ich konnte es nicht fassen. 10 min ging danach gar nichts, zu viel war passiert in dieser Zeit! Viele Höhen und Tiefen die Gedanken um diesen Fisch wahren immer da. Aber ich muss wirklich sagen sie wurden immer weniger und weniger … andere Fische wuchsen heran und erreichten top Gewichte! Man sprach weniger von ihr, zudem hat sich in dem letzten Jahr auch einiges für uns geändert!

Drei Leute waren es am Ende die noch immer die Hoffnung hatten das sie Irgendwann mal kommt unsere Mary! Da lag sie vor mir… Ein Traum wurde wahr! Ich packte nun zusammen fuhr nach Hause. Dieses musste ich nun erst einmal verarbeiten! Zum Abschluss möchte ich euch nur Sagen glaubt an das was möglich ist, und verliert niemals den Glauben daran! Irgendwann ist der Tag vielleicht da und die Freude wird grenzenlos sein wenn ihr euer Ziel erreicht habt An dieser Stelle… Beste Grüße Stefan Kischel

 


Warning: preg_match(): Compilation failed: invalid range in character class at offset 12 in /home/www/wp/wp-content/plugins/js_composer/include/classes/shortcodes/vc-basic-grid.php on line 175