Bericht von Frank Jackelen:

 

Meine Spanien Ebro Tour Oktober 2017

Nach langem Warten war es dann endlich soweit, unsere geplante Tour an den Riba Roja konnte starten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie bei jeder Tour, stellt man einen Tag vor Abreise beim packen fest, das man viel zu viel “Gerödel“ dabei hat und das alles nie und nimmer ins Auto passen würde.

Nach einem Stau in Barcelona sind wir dann endlich nach knapp 20 Stunden Autofahrt angekommen. Alle komplett gerädert, aber heiß wie Frittenfett!

Nach einem ordentlichen Reketenkaffe vom Campbetreiber ging es sogleich ans auspacken und Boot beladen! Für die erste Nacht sollte es dann wieder unser Basisplatz sein von dem aus wir jede unserer Touren starteten. Wie so üblich gestaltete sich der Köderfischfang am ersten Tag und teilweise auch in den nächsten Tagen sehr

zäh, so das wir in der ersten Nacht nur drei Bojen setzen konnten. Die Nacht blieb aber ruhig ohne Biss.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da wir einige Fische auf dem Echolot im alten Flußbett sahen, entschieden wir uns den Platz zu wechseln und runter zur Staumauer zu fahren. Eine richtige Entscheidung, denn die Fische standen bei 24 Grad Wassertemperatur sehr tief und ganz dicht über der Sprungschicht. Wir konnten zwei Waller landen von 210cm und 160cm Länge.

Die Sprungschicht im Wasser erwies sich dann die nächsten Tage als unser größter Feind da sie sehr stark in der Tiefe variierte und uns die Köderfische ersticken ließ. Mit dem aufkomenden Wind wurde die Sache dann auch nicht einfacher. Wir konnten noch weitere 6 Fische landen wobei der Größte davon 201cm war. Durch das warme und sauerstoffarme Wasser und dem starken Wind, haben wir uns entschieden, die Fische ohne Fotos zurück zu setzen. Fishcare geht bei uns absolut vor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles in allem eine schwierige Woche aber wie immer in traumhafter Natur.

Bis zum nächsten mal dann, wir kommen wieder…

Euer Frank Jackelen