Es wurde schon viel über das Carphunting  im Winter bei eisigen Miinusgraden geschrieben und es hört sich immer gut und einfach an was in den Berichten steht. Aber Fakt ist, dass das Angeln auf unsere beschuppten Freunde in der kalten Jahreszeit alles andere als einfach ist. Geduld, Gewässerkentnis und eine gute Ausrüstung sind nur einige Faktoren von vielen. Ich möchte meine Erfahrungswerte bezüglich des Winterfischens auf Karpfen hier übermitteln. An erster Stelle steht immer unsere Gesundheit das heißt das man sich im Winter immer warm kleidet.

Es gibt nichts schlimmeres,als wenn wir bei unserem schönen Hobby frieren. Wenn man vor hat mehrere Tage und Nächte am Wasser zu bleiben, sollte man folgendes beachten:

[componentheading]Zur Strategie:[/componentheading]

Man sollte sich ein vertrautes Gewässer mit gutem Karpfenbestand aussuchen.

Meine Favoriten sind kleinere Baggersenn von 10-20 Hektar, weil ich dort bislang die besten Ergebnisse erzielen konnte. Beim Anfüttern gehen die Meinungen der Hunter weit auseinander .Ich persönlich füttere 10-15  18er Murmeln pro Rute.  Im Rythmus von drei Tagen .Das ganze ziehe ich ca. zwei Wochen durch.

Auch  ohne anzufüttern bin ich schon zum Erfolg gekommen, weil ich ein wenig Grundfutter vermengt mit Milchpulver auf die Spots verteilte.

Für solche Aktionen sind ein Boot oder ein Futterboot mit Echolot von großem Vorteil und erhöht die Chance enorm auf einen Erfolg. Die Boilies sollten sehr grob sein, damit sich die Inhaltstoffe im kalten Wasser lösen können.

Dabei ist das nach meinen Erfahrungen egal ob man gute fischige oder fruchtige nimmt. Meine Montagen fächere ich weit auseinander um möglichst einen großen Radius des Gewässers abzufischen.

Auf guten Sommerplätzen sollte man immer eine Montage liegen haben auch wenn diese im Flachwasser sind. Ich konnte schon bei klirrender Kälte Karpfen in einer Wassertiefe von 1,50 Meter fangen.

Ansonsten bevorzuge ich die tieferen Regionen und steil abfallende Kanten bis 20 Meter. Im Schnitt lag die Tiefe meiner gefangenden Carp´s bei 7 Metern.

Die Mittagsstunden sind immer noch  am besten für die Jagd auf unsere Freunde. Deswegen lohnen sich auch die Kurzansitze wenn man nicht über Nacht bleiben will.

Kurioserweise habe ich in den letzten 5 Jahren meine Karpfen während des Vollmondes und bei Ostwind gefangen. So war es auch bei meinem letzten Winterkarpfen am 13.12.08. Es war ein schöner großer extrem goldfarbiger Schuppenkarpfen der am frühen Morgen bei minus 7 Grad gebissen hat.

Das Bissverhalten der Fische im kalten Wasser ist von Gewässer zu Gewässer unterschiedlich.

Ich hatte schon Fullruns bei tiefen Minusgraden und auch zaghafte Pieper. Wenn nur vereinzelt ein Pieper vom Bissanzeiger kommt, sollte man auf der Hut sein und die Rutenspitze beobachten.

Bewegt sich diese auch nur ein wenig sollte man ohne zu zögern den Anhieb setzen. Es könnte immer ein Carp am anderen Ende sein. So wie bei meinem letzten Fisch.

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig  für das Carphunting im Winter  begeistern, auch wenn man für diese Art der Angelei viel Geduld braucht.

Und wie schon gesagt versucht es mal bei Vollmond.

Ralf Hoffbuhr
Team B.Richi

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